Grüne Gemeinderätinnen pflanzen symbolisch süße Bio-Beeren

20 verschieden Paradeisersorten, unzählige Duft- und Heilkräuter und diverse Gemüse- und Obstpflanzen wurden beim Bio-Pflanzenmarkt der Grünen Eisenstadt am 5. Mai in der Eisenstädter Fußgängerzone angeboten. Zaubergärtner Wolf Stockinger hat Interessierten Tipps und Tricks rund um giftfreies Gärtnern und Pflege der Pflanzen mitgegeben. Die beiden grünen Gemeinderätinnen Yasmin Dragschitz und Anja Haider-Wallner haben sich für eine ganzjährig tragende Erbeere entschieden, um sie symbolisch in der Fußgängerzone zu pflanzen. „Eisenstadt ist bekannt für den exzellenten Blumenschmuck – es wird viel in Gestaltung und Pflege – also in „Genuss für die Augen“ –  investiert. Unsere Vision ist, dass im öffentlich Raum auch essbare Pflanzen für den leiblichen Genuss verfügbar sind,“ finden die beiden. Hänge-Erdbeeren in Blumenampeln, Himbeerhecken und Heidelbeersträucher sollen in Zukunft nicht nur den Eisenstädter Kindern eine gesunde Nascherei im Vorübergehen bieten, wenn es nach den Grünen geht. Dadurch wird das Zu-Fuß-Gehen in einer „Stadt der kurzen Wege“ weiter attraktiviert.

Unser Eisenstadt kann mehr“

Klubobfrau Yasmin Dragschitz: „Ja, Eisenstadt hat eine hohe Lebensqualität. Und wir sind überzeugt: es geht noch mehr. Mehr Gemeinschaft, mehr Genuss.“  Die Grünen Eisenstadt unterstützen die Initiative der Stadt für Schmetterlingswiesen. Gemeinderätin Anja Haider-Wallner dazu: „Es ist richtig, bereits im Kindergarten anzusetzen. Wir wollen jedoch alle Generationen mitnehmen. Wer einen eigenen Natur- und Gemüsegarten pflegt, tut nicht nur Gutes für Bienen, Vielfalt und Umwelt sondern auch für die eigene Gesundheit. Garteln wirkt stressreduzierend und macht glücklich.“ Unter dem Titel „Lebenswertes Eisenstadt“ haben die Grünen dazu folgende Ziele definiert:

Urban Gardening“

  • Die Stadt errichtet gemeinsam mit den Genossenschaften Hochbeete in den großen Wohnhausanlagen.
  • Für die BewohnerInnen werden Workshops zur Organisation eines Gemeinschaftsprojektes, Bepflanzung und Pflege angeboten.
  • Jedes Jahr im Frühling gibt es beim Bauhof einen großen Bio-Pflanzenmarkt mit Info-Programm.
  • Eine Rubrik mit Tipps für den Natur- und Biogarten ist fixer Bestandteil des Amtsblattes.

Essbare Stadt“

  • Obstbäume werden bei Neupflanzung von Bäumen an geeigneten Standorten
  • Innerstädtisch, in Parkanlagen sowie bei Spielplätzen werden Beerenpflanzen neu ausgesetzt.
  • Duft- und Heilkräuter bereichern die Bepflanzungen.

Yasmin Dragschitz fasst zusammen: „Uns ist auch wichtig, dass durch diese Initiativen das Gemeinde-Budget nicht belastet wird. Statt Blühpflanzen werden nun eben essbare Pflanzen gekauft oder von den StadtgärtnerInnen vorgezogen und für „Urban-Gardening“ werden Partner gesucht. Alles was es braucht, ist der politische Wille und das Know How für ein durchgängiges Konzept.“

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