3   +   4   =  

Anja Haider-Wallner und Siegfried Mörz haben sich bei der heutigen Klausur der Grünen Gemeindegruppe für die Listenplätze 1 und 2 der GRÜNEN Eisenstadt bei den Gemeinderatswahlen, die im Herbst 2022 stattfinden werden, beworben und sind mit breiter Zustimmung gewählt worden. Mörz und Haider-Wallner arbeiten seit September im Gemeinderat zusammen und setzen sich erfolgreich für ein lebenswertes Eisenstadt ein.

Das sagen die beiden Kandidat:innen übereinander:

Siegi Mörz über Spitzenkandidatin Anja Haider-Wallner: „Anja ist nicht nur in grünen Kernthemen fit, sie bringt auch Stärken mit, die über den Grünen Tellerrand wirken. Das sind aus meiner Sicht besondere Eigenschaften: sie ist fleißig, freundlich und sehr (wirtschafts-) kompetent!“

Haider-Wallner über Mörz: „Es macht großen Spaß mit Siegi im Gemeinderat zu arbeiten. Er erkennt Zusammenhänge enorm schnell und bringt juristische Expertise ein. Sein erfrischender Zugang zur Politik ist wohltuend.“

Ziel und Themen

Bei der Klausur wurden auch das Wahlziel und die Themen der Grünen Eisenstadt abgestimmt. Haider-Wallner: „Wir wollen das 3. Mandat zurückgewinnen und wieder Klubstatus erreichen.“ Die Mitglieder der Gemeindegruppe sind sich einig: „Wir können Opposition – sachorientiert, konstruktiv kritisch. Die Grünen sind ein Korrektiv für die Mehrheitspartei.“ Die Kernthemen sind:

  • Verkehrswende
  • Lebenswertes Eisenstadt
  • G’scheite Stadtplanung
  • Klimaschutz

Haider-Wallner: „In Eisenstadt lebt es sich gut. Durch das starke Wachstum ist in den letzten Jahren jedoch einiges schiefgegangen. Wir schauen drauf, dass weniger zubetoniert wird, Alternativen zum Auto in der Stadt attraktiver werden und schon jetzt vorgedacht wird, wenn die Sommer immer heißer und die Starkregenereignisse immer häufiger werden.“

Was für 2022 geplant ist

Die Grünen haben dem Budget zustimmt und treiben grüne Themen voran. Mörz: „Wir achten darauf, dass das nicht nur Anfärbelung ist, sondern sich nachhaltig etwas ändert. Da schätzen wir, dass der Bürgermeister und sein Team zu Gesprächen bereit und offen für Inputs sind.“ So wird neben dem weiteren Ausbau der Radwege (Lückenschluss und Sicherheit) nun erstmals eine Klima-Taskforce eingerichtet, die die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf Verwaltungsseite besser verankert. Projekte wie ein Pilotprojekt zur Fassadenbegrünung, Baumpflanzungen dort, wo es besonders heiß ist und vieles mehr, damit Eisenstadt klimafitter und noch lebenswerter wird, sollen damit vorangetrieben werden.

Die Absolute brechen

„Wenn der Bürgermeister das Stadtbus-Jubiläum feiert, fragt man mich auf der Straße, ob mich das nicht ärgert“, sagt Haider Wallner. „Natürlich macht die ÖVP mit einer absoluten Mehrheit letztendlich was sie will und hat die Kommunikationshoheit. Das hat Machtkumulation so an sich.“ Tatsache ist: die Grünen haben den Stadtbus 20 Jahre lang vorangetrieben und sogar auf eigene Kosten einen Bus durch Eisenstadt fahren lassen. Von der ÖVP wurde er über lange Zeit verhindert, man soll sich auch lustig über die Grünen und ihre verrückten Ideen gemacht haben. Haider-Wallner: „Wir lassen uns diesen großen Erfolg nicht vermiesen und freuen uns darüber, dass der Bus so gut angenommen wird. Die Menschen merken sich, wer sich wirklich für dieses Projekt eingesetzt hat.“

Auch da Thema Jugendzentrum/ Jugend-Treff haben die Grünen seit 2018 immer wieder versucht, in Verhandlungen einzubringen und auf Granit gebissen. 2022 kommt es, und zwar mitten in der Stadt! Haider-Wallner: „Gut, dass unser Vorschlag jetzt aufgenommen wurde und es endlich einen Ort geben wird, wo sich junge Menschen ungezwungen und im Warmen treffen kann. Wir werden genau schauen, ob es so sinnvoll und nachhaltig wirksam umgesetzt wird, wie wir in Gesprächen mit Expert:innen erarbeitet haben. Die Jugend ist zu wichtig, um mit einem Wahlzuckerl beschwichtigt zu werden.“ Siehe auch: https://www.gruene-eisenstadt.at/eisenstadt-braucht-ein-jugendzentrum

Mitwirken erwünscht

Die Vorbereitungen für den Wahlkampf laufen. Haider-Wallner: „Mir ist wichtig, gut hinzuhören und zu lernen, was den Eisenstädterinnen und Eisenstädtern wichtig ist. Ich bin dabei 30-minütige Mini-Interviews mit Interessierten zu führen. Selbstverständlich vertraulich.“ Wer teilnehmen mag oder sonst ein Anliegen hat, kann ihr gern eine Nachricht an anja.haider-wallner@gruene.at schicken. Menschen, die sich aktiv einbringen und/ oder kandidieren möchten sind herzlich willkommen. Die weiteren Kandidat:innen werden im Sommer vorgestellt.

Haider-Wallner ruft jetzt schon auf: „Bei der nächsten Wahl darf sich jede und jeder, die/ der zwischen grün und schwarz schwankt die Frage stellen, was für Eisenstadt besser ist! Es ist gut, dass die ÖVP trotz absoluter Mehrheit offen ist, die Opposition da und dort aktiv einzuladen. Aber da geht noch mehr, wenn die Absolute fällt: Mehr Offenheit, Transparenz und Kontrolle, weniger ‚Freunderlwirtschaft‘!“

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