7   +   7   =  

Laut der aktuellen Studie von GLOBAL 2000 „So heizen Österreichs Landeshauptstädte“ ist es höchst an der Zeit, die schwer klimaschädliche Wärmeversorgung auf klimafreundliche Alternativen umzustellen. So heizen 76% aller Haushalte mit fossilen Energien, davon 65% mit Gas.

Grüne Gemeinderätin Anja Haider-Wallner:

„In den vergangenen Jahren wurden die Gasleitungen der Stadt erneuert, was zu Stau, Lärm und Dreck geführt und sicher auch enorm viel Geld gekostet hat. Ärgerlich, wenn es sich dabei um die Förderung einer auslaufenden Technologie handelt.“

Gemeinderat Siegfried Mörz ergänzt:

„Darüber hinaus zeigen die aktuellen politischen Entwicklungen, wie wichtig und vordringlich es ist, die Abhängigkeit von Erdgas deutlich zu reduzieren und einen höheren Grad von Autonomie bei der Energieversorgung so schnell wie möglich zu erreichen!“

Die GRÜNEN Eisenstadt haben Vorschläge, wie die Stadt tatsächlich klimafit werden kann:

  1. Klein-Fernwärme-Werke für neue Siedlungen in den Stadtentwicklungsgebieten vorschreiben. Damit wird sofort Wirkung erzielt und die Bewohner:innen sparen sich hohe Umrüstkosten in den nächsten 18 Jahren.
  2. Prüfen, ob die bestehende Infrastruktur für eine städtische Biogas-Anlage tauglich ist. Damit könnten die vielen betroffenen Haushalte bei ihrem Heizsystem bleiben und die eben erneuerten Leitungen nachhaltig genutzt werden.
  3. Über klimafreundliche Heizsysteme im Amtsblatt informieren, Beratungen und Vorträge anbieten.

Haider-Wallner:

„Wir brauchen nicht nur Ankündigungen über die Medien, sondern Taten. So ist eine Gesamtstrategie und einen Plan, der laufend angepasst wird, höchst überfällig. Die Fakten sind erdrückend. Der Weg zur energieautarken „Klimamusterstadt“ noch weit.“

Nur 17% der Haushalte in Eisenstadt werden derzeit klimafreundlich beheizt, der Fernwärmeanteil liegt bei 3%, laut GLOBAL 2000.