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Starkregenereignisse werden immer häufiger und wechseln sich mit langen Trockenheitsperioden ab. Die Herausforderung für Kommunen: wie können kurzfristig Überflutungen vermieden werden und das Wasser langfristig gespeichert werden?

Die Grünen Eisenstadt und FREDA – die grüne Akademie haben am Dienstag zu einer Veranstaltung ins Landesmuseum Eisenstadt geladen, um sich diesem Thema von verschiedenen Seiten zu nähern. Es war ein gelungener Abend: interessanter Input, angeregte Diskussion mit den zahlreichen Gästen. Johannes Selinger, unter anderem Mitglied des Arbeitskreises Schwammstadt, hat den Eröffnungsvortrag gehalten und kurzweilig erklärt, warum es grün UND blau braucht und was genau die “Schwammstadt” ist. Sein Credo: Bäume, Bäume, Bäume. Expertin Sandra Nicolics von der BOKU hat in der anschließenden Podiumsdiskussion eingebracht, dass man Projekte immer ganzheitlich und mit den Menschen planen muss und Baudirektor Werner Fleischhacker hat über die praktische Umsetzung vor Ort in Eisenstadt berichtet.

Klubobfrau Anja Haider-Wallner zieht ein Fazit des Abends: “Die Herausforderungen angesichts der Klimakrise sind groß und die rasche Umsetzung von Klimawandelanpassungsmaßnahmen in allen Städten und Gemeinden ist notwendig. Dazu braucht es auch die rechtlichen Rahmenbedingungen und Bewusstsein in der Politik und bei der Bevölkerung. Wenn immer noch Menschen sagen, Bäume sind eh schön aber nicht vor meiner Haustür, dann ist die Dringlichkeit der Situation noch nicht angekommen.”

Tim Martina Schäfer sorgt für stimmungsvolle musikalische Umrahmung und berichtete von seinem Baumprojekt https://baumkreisumdiewelt.org/

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